Inselkombination Vanuatu

Der souverände Inselstaat Vanuatu setzt sich aus 83 Inseln, meist vulkanischen Ursprungs, zusammen. Die größten Inseln des melanesischen Staates sind Espritu Santo und Malakula. Der Archipel Vanuatu zeichnet sich durch seine schönen, unberührten Strände und Lagunen, traditionellen Dörfer, aktiven Vulkane und eine faszinierende Natur aus. Entdecken Sie Port Villa auf der Hauptinsel Efate und unternehmen Sie auf der Insel Tanna einen Ausflug zum aktiven Vulkan Yasur. Die Blue Holes an der Nordostküste der Insel Espiritu Santo sind ebenfalls ein lohnenswerter Ausflug.


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Höhepunkte Vanuatu

11 Tage Flug-/Hotelrundreise durch das Land unvergesslicher Eindrücke

Entdecken Sie das tägliche Leben und die vielfältige melanesiche Kultur. Erfreuen Sie sich auch an der grandiosen Natur auf dieser eindrucksvollen Reise, die Ihnen Efate, Tanna und Espiritu Santo ers…

Vulkanland Vanuatu

Der Inselstaat Vanuatu liegt im Westpazifik. Die 83 Inseln waren bis 1980 als Neue Hebriden bekannt. James Cook entdeckte 1774 den Archipel für Europa und fühlte sich beim Anblick an die schottischen Hebriden erinnert. Vanuatu ist ein Wort aus der Sprache Bislama, einer kreolischen Sprache, die in Vanuatu von fast allen Einwohnern gesprochen wird. Es bedeutet so viel wie auf ewig unser Land. Neben Bislama sind Englisch und Französisch weit verbreitet und es gibt ca. 100 weitere Stammessprachen. Die Einwohner des Inselstaats nennen sich selbst Ni-Vanuatu, die meisten sind Melanesier mit dunkler Haut und lockigen Haaren. Diese können dunkel oder blond sein.

Eine weitere Besonderheit Vanuatus sind die vielen Vulkane entlang des Pazifischen Feuerrings. Es gibt verschiedene Vulkantypen auf den Inseln Vanuatus. Der Archipel ist vulkanischen Ursprungs und die einzelnen Eilande geologisch gesehen recht jung. Auf Vanuatu besteht die Möglichkeit, aus nächster Nähe vulkanische Aktivität zu erleben, ein besonders eindrückliches Erlebnis. Es ist jedoch nicht ganz selbstverständlich, einen Vulkan besteigen zu dürfen. Die Ni-Vanuatu leben noch heute außerhalb von Port Vila überwiegend in Stammeskulturen. Ahnenkulte werden praktiziert. Legenden und Mythen ranken sich um Geschichte und Lebensweise. Vulkane sind für sie heilige Stätten, wo die Seelen nach dem Tode verbleiben. So belegten sie Vulkangipfel und -krater mit einem Tabu.

Tabus sind fester Bestandteil der Südsee-Kulturen, sowohl in Melanesien als auch in Polynesien. Das ursprüngliche Wort tapu wurde nahezu identisch in unsere Sprache übernommen. Mit einem Tabu sind i.d.R. heilige Stätten belegt, die nicht betreten werden dürfen. Sie sind verboten, unantastbar und geweiht. James Cook übernahm tapu in die englische Sprache, es wurde zu taboo und später auch zum deutschen Tabu.

Die bedeutendsten Vulkane der sieben aktiven Feuerberge Vanuatus sind: 

  • Yasur: Am bekanntesten ist der Vulkan Yasur, ein Schichtvulkan, der für Touristen leicht zugänglich ist. Er liegt auf der Insel Tanna und kann im Rahmen einer Allradsafari ohne größere Herausforderung erreicht werden. Besonders zum Sonnenuntergang bietet sich dem Beobachter ein faszinierendes Spektakel aus glutroter Lava. Der Yasur ist pausenlos aktiv und wenn sich die Aktivität erhöht, spuckt er mitunter gefährliche Lavabomben aus. Dies führt dann zur Sperrung des Yasur für Besucher. Auch weit vom Kraterrand entfernt, hört man am Fuße des Vulkans häufig ein tiefes Grollen, das von der Daueraktivität des Vulkans Yasur zeugt. Ein großes Aschefeld mutet an wie eine Mondlandschaft, der Anblick des Yasur von hier ist überraschend schön und beeindruckend.
  • Ambrym: Der Schildvulkan Ambrym ist gigantisch. Die gesamte Insel besteht im Grunde aus einem einzigen Vulkan. Benbow und Marum sind aktive Krater, der erste kann tatsächlich auch von Reisenden besucht werden. Allerdings ist die mehrtägige Wanderung sehr herausfordernd und entbehrungsreich. Ein echtes Abenteuer erwartet den fitten und mutigen Entdecker. Mit dem Zelt und einem einheimischen Guide geht es zunächst bergauf zur Ascheebene von Ambrym. Dunkle Rauchschwaden hüllen die Landschaft häufig in mystisches Licht. Auf Ambrym gibt es keinerlei Luxus, dafür aber oft Regen. Oben bei den Vulkanen kann es durch den Wind kalt werden, der Aufstieg durch den Regenwald ist meist unangenehm schwül. Die Vulkankrater liegen auf über 1.000 m Höhe und es gibt keine angelegten Pfade oder Wegweiser ebenso wenig fließendes Wasser im Camp. Im Jahr 2018 befanden sich in den Hauptkratern Benbow und Marum orange-glühende Lavaseen, die im Zuge seismischer Aktivität jedoch wieder abflossen.